Des Alleineigentümers der "Zeitreise" imposante, über und über mit Unrat gefüllte Hadriansvilla, auf der im Hintergrund in Schräglage riesige Seecontainer, Schiffe und Fertighauselemente festhängen, ist die Herzkammer einer weltweiten, Kontinente und Weltmeere umspannenden Unternehmung. Im Norden der Republik liegt sie – und es ist, wie so oft bei dem greisen Alleineigentümer, das Element Nassmüll immer wieder präsent, in Eimern, Säcken, beregneten Halden. In diesem surrealen Nirgendwo treten die beiden Mitarbeiter der "Zeitreise" wie Heimatlose ihr Tagwerk an: Bedrückende, kraftvolle Arbeitseinsätze mit wiederkehrenden Bewegungsabfolgen gehen über in slapstickartige und situationskomische Bemühungen, den Alleineigentümer zu bändigen. Der schält als ein im Müll Liegender Kartoffeln über einer ausgebreiteten Zeitung, mal rollt er sich flink in seine Wolldecken zum Schläfchen ein; immer wieder werden Sperrmüll, Altglas und Altmetall requisitengleich herum-, hinein- oder hinausgetragen. Deren Zeit ist abgelaufen, nur ausgediente Objekte sind sie noch und hoffnungslos, wie die arme alte Mutter des Alleineigentümers, die einen Sandhügel mit einem Wischtuch schrubbt. Akrobatische Szenen unterbrechen das Geschehen, etwa, wenn die Melkerin und Pferdefachwirtin (KPA) Pfandflaschen auf einem Tisch postiert, sie mit ihrem Steckenpferd besteigt, darauf stehend verharrt, wieder herabsteigt, und der Alleineigentümer ausatmet.