`Tandem fert Spina Coronas.´
`Der untere Theil des Carlischen Hauses in fresco gemalt von Joh: Holzer.´
`J: E: Nilson fec: et excud: A: V:.... / V´

Blatt/ sheet: 20,9 x 33,7 cm
Platte/ plate: 19,5 x 27,3 cm

Ein weiblicher Genius der Kunst wird von Chronos und Minerva beschützt, vor Gewalt,
Neid und Unverstand.

Augsburg, Fresko (Lüftlmalerei), um 1737/38 von J. E. Holzer am Pfeffelschen Haus
(Büchlersches Haus oder Carlisches Haus) Maximilianstr. 50 , heute Durchbruch zur
Hallstraße, Weinmarkt) B 18, 1880 abgebrochen.

Radierung von Johann Esaias Nilson (1721-1788) nach Johann Evangelist Holzer (1709-1740),
Blatt V aus der Folge „Picturæ a Fresco“ (Picturae a Fresco), auch: „Ars longa, Vita brevis"
genannt, im Selbstverlag, Augsburg, um 1766-1769/70 (nach 1766!).
(Radierungen U bis Z, aus diesem Anwesen!)

Die Folge „Picturæ a Fresco“ zeigt Darstellungen von Johann Evangelist Holzer,
die dieser zwischen (1732) bzw. 1735-1739 als Fassadenmalereien in Freskotechnik,
sog. Lüftlmalerei (Lüftelmalerei), in Augsburg ausgeführt hat. Die Fresken waren
bereits um 1800 schon nicht mehr vorhanden oder kaum mehr zu erkennen.

Referenz:
- Schuster, Johann Esaias Nilson, (1936), S. 46, Nr. 21, für die Datierung s.a. S. 11;
- Nagler, Bd. 10, (1841), S. 240, aus Nr. 15;
- Kunstzeitung der kayserlichen Akademie zu Augsburg, Bd. 1, 32stes Stück,
vom 06.08.1770, S. 255f, Nr. A - Z;
- HAUM, Nr. "JENilson AB 3.21"
- E. Braun "Johann Evangelist Holzer: Maler des Lichts, 1709-1740", (2010), S. 32;
- G. Krämer, M. Müller (Katalog) "Johann Evangelist Holzer 1709-1740, zum 250. Todesjahr:
Fresken in Augsburg, Holzer in Münsterschwarzach: Ausstellung vom 1.12.1990-3.2.1991",
(1990), Augsburg, S. 46

Ausgezeichneter Abdruck auf Bütten mit Wasserzeichen (Wappen, angeschnitten) und Rand,
oben mit schmalem Rändchen (ca. 2 mm). Minimal punktfleckig und stockstippig, der
untere Blattrand etwas deutlicher stockfleckig und leicht knittrig.
 Photos s.u. sowie o. li. (HR).

 

 

 Rechtliche Informationen s.u.