Die Ekowand Fußleistenheizung ist die ideale Lösung für
Heizleisten fügen sich fast unmerklich in den Raum ein und beanspruchen keinen extra Stellplatz, wobei sie gleichzeitig das best mögliche Raumklima gewähren.
Ekowand Heizleisten werden in der Regel an den Außenwänden installiert,
wobei eventuelle Türen durch ein Rohr im Fußboden überbrückt werden
können.
Die benötigte aktive Länge für jeden Raum ergibt sich aus dem
ermittelten Heizbedarf und der Vorlauftemperatur, die eingesetzt werden
soll.
Dabei ist die Leistungsabgabe je Meter bei 70 °C Vorlauftemperatur 300
Watt (alle Leistungsangaben beziehen sich auf 20 °C Raumtemperatur).
Bei heute üblichen 55 °C Vorlauf erbringen sie immer noch 147 W/m.
Heizleisten sollten in der kältesten Jahreszeit zur Erzielung der
optimalen Heizleistung mit 60 - 70 °C Vorlauftemperatur betrieben werden!
Die Lamellen werden in einem speziellen Extrusionsverfahren aus einem
massiven Aluminiumrohr direkt auf das Kupferrohr aufgewalzt.
Dadurch bieten die Ekowand Heizleisten den best möglichen Wärmeübergang zwischen Kupferrohr und Aluminiumlamellen.
Die Lamellen sind am Rand nicht wirklich scharfkantig und können von
Hand nicht verbogen werden. Daher können die Leisten auch ohne
Verkleidung verbaut werden.
Falls gewünscht können wir die Heizleisten auch vollständig rund ohne
die beiden seitlichen Abflachungen liefern, vor allem für Stellen, wo
die Leisten sichtbar montiert werden sollen.
Rechnerisch bestimmte Heizleistung der Ekowand Register je Meter Lamellenrohr.
Um die Werte zu ermitteln, wurde die Heizleistung bei 70 °C Vorlauf gemessen und die Folgewerte errechnet.
| Vorlauf °C | Leistung W |
|---|---|
| 70 | 300 |
| 65 | 243 |
| 60 | 192 |
| 55 | 147 |
| 50 | 108 |
| 45 | 75 |
| 40 | 48 |
| 35 | 27 |
| 30 | 12 |
| 25 | 3 |
| 20 | 0 |
Bitte beachten Sie, dass wir diese Werte nicht garantieren können!
Je nach Gebäude, Wandbeschaffenheit, Raumhöhe, Raumgestaltung,
Wärmeisolierung der Decke und Wände, Anordnung und Größe der Fenster
sowie deren Beschaffenheit, Ausrichtung des Hauses und des jeweiligen
Raums, wie natürlich auch durch das individuelle Heizverhalten, können
sich in der Praxis andere Werte ergeben.
Die Berechnung für die zu beheizenden Räume machen wir nach Rauminhalt, also Kubikmetern.
Dabei gehen wir von einem Leistungsbedarf von 70 W/m³ aus.
Eine Berechnung nur über die Fläche ist meist nicht ausreichend.
Optionales Zubehör:
Ekowand Fußleistenheizungen eigen sich ebenso für Büros, Hotels,
Industriebetriebe, Werkhallen und medizinische Einrichtungen wie für
reine Wohngebäude. Dabei sind sie mit ihrer behaglichen Wärme überall
problemlos zu installieren, überaus robust, (außer einer gelegentlichen
Reinigun) wartungsfrei und ästhetisch. Leistenheizungen bieten sich als
Alternative zu viel teureren und aufwendig zu installierenden
Fußbodenheizungen an, vor allem in niedrigen Altbauten, bei denen sich
wegen der fehlenden Raumhöhe keine Fußbodenheizung realisieren läßt.
Ekowand Heizleisten eignen sich für Brennwertkessel und auch bedingt
für Niedrigtemperaturheizungen wie Wärmepumpen und Sonnenkollektoren.
Bei niedrigen Vorlauftemperaturen muß die gesamte Länge der Heizleisten
entsprechend erhöht werden.
Ekowand ist die erste Wahl im Neu- und Altbau! Heizleisten sind
für die oft kalten, feuchteren Wände in alten Häusern sogar besonders
geeignet! In Altbauten mit dicken, massiven und als kalt empfundenen Wänden, verwandelt die Ekowand Heizleiste die Wände in Heizkörper!
Ekowand spart Energie, denn der Wirkungsgrad ist meßbar höher als beim Einsatz von Heizkörpern.
Ekowand kann als alleiniges Heizungssystem oder als Zusatzheizung
eingebaut werden. Auch in Dachgeschossen oder Räumen, wo sich Heizkörper
nur schwer an den Wänden unterbringen lassen, ist Ekowand die Lösung.
Selbst vor Fensterfronten heizen Ekowand-Heizleisten, wenn auch nur mit
ca. 70% ihrer Leistung. Bei bodentiefen Tür- und Fensterfronten können
die Heizleisten auch in den Boden eingelassen werden. Ein entsprechender
Kanal im Boden bekommt dann eine geeignete Gitterabdeckung, damit
sowohl die kühle Luft vom Raum einströmen, als auch die erwärmte
austreten kann.
Die Lamellen der Ekowand Heizleisten sind auf einem 22 mm Kupferrohr
aufgewalzt. Bei der Installation werden also nur 22 mm Kupferrohre
miteinander verbunden. Alle handelsüblichen Fittinge und
Montageverfahren können daher eingesetzt werden. Pressen, Löten,
Steckverbindungen oder auch Klemmringverschraubungen sind alles
geeignete Systeme. Wir empfehlen Klemmringverschraubungen. Diese dichten
metallisch. Obendrein können sie jederzeit wieder gelöst werden, auch
wenn die Überwurfmutter und der Schneidring auf dem Rohr verbleiben.
Preß- und Steckverbindungen haben immer O-Ringe aus Gummi, die
zwangsweise altern und nach Jahren undicht werden können.
Heizleisten sollten je Strang (bis zu 14 m sind empfohlen) mit einem
Thermostatventil und einer Rücklaufverschraubung eingebaut werden, also
wie ein Heizkörper. Da der Temperaturunterschied zwischen Boden und
Decke sehr gering ist, kann das Thermostat direkt über dem Fußboden
sitzen.
Zur Wandmontage können unsere Wandhalter verwendet werde, aber ganz
normale Rohrschellen mit Gummieinlage können auch eingesetzt werden.
Diese werden mit einer Stockschraube an der Wand oder dem Fußboden
befestigt. Die Verkleidung sollte wenigstens 3 cm Lufteinlaß über dem
Boden und auch oben 2 - 3 cm Luftaustritt Richtung Raum oder Wand haben.
Für die meistens selten notwendige Reinigung sollten die Verkleidungen
leicht abnehmbar sein. Eine Befestigung mit Magneten bietet sich hierfür
an.
Mit Hilfe eines besonderen Extrusionsverfahrens wird das Innenrohr aus Kupfer mit den Lamellen aus Aluminium nahtlos verschmolzen. Dazu wird ein dickwandiges Aluminiumrohr auf das Kupferrohr aufgeschoben und recht hoch erwärmt. in einem speziellen Extruder wird das Aluminiumrohr dann schraubenförmig ausgewalzt, bis sich die großen Lamellen formen. Dieses Verfahren sorgt für den bestmöglichen Wärmeübergang vom Heizungswasser auf die Lamellen und damit an die Luft.
Bei sachgemäßem Gebrauch gilt für die Heizleisten eine Garantie von 20 Jahren.